Francesco
wurde am 23 Mai 1966 (Zwillinge) in Wattwil (Schweiz) geboren, da seine Eltern
damals in einem im grünen Gebirge des Kantons St. Gallen verlassenes Dorf
(Kirchberg) wohnten. Die erste Annährung mit der Musik hatte er als sein
Vater auf dem Plattenspieler “Azzurro” von Adriano Celentano und
“Delilah” von Tom Jones ununterbrochen laufen liess.
Anfangs
der 70er Jahre, als er schulreif wurde, kehrte seine Familie nach ihren Heimatsort
(Rocca Imperiale, Italien) zurück. Eines Tages, ganz unerwartet, teilte
ihm sein Vater mit, ihn bei einer Musikschule angemeldet zu haben, um Blockflöte
spielen zu lernen. Immer nach den Plänen seines Vaters, hätte Francesco
später Klarinett lernen müssen, um anschliessend in der Dorfkapelle
spielen zu können. “Was für ein Qual”, dachte Francesco.
Zum Glück hatte aber sein Schicksal etwas anders vorgesehen! An einem Familientreffen bei seinem Onkel sah er in einem Zimmer ein Bontempi-Keyboard. Unwillkürlich trat er ins Zimmer ein und versuchte, die mit der Blockflöte gelernten Noten auf dem Keyboard zu spielen. Alle Anwesende strömten ins Zimmer und staunten als sie die Noten von Orzowei (das berühmte Leitmotiv des Films mit dem gleichen Namen). Alle (inkl. Francesco) glaubten ihren Ohren nicht.
Am
nächsten Tag kaufte ihm sein Vater die erste elektronische Orgel. Zum ersten
Mal wurde ein Traum wahr, da Francesco tatsächlich die vergangene Nacht
ausgerechnet von einer elektronischen Orgel geträumt hatte.
Nach
zwei Jahren Übung fing endlich für Francesco das Bühnenleben
mit den “Suitors” an.
Mit dieser Gruppe spielte er an allen Dorffesten. Hier sehen Sie eine kleine
Foto-Reportage der Gruppe.
Nach
einigen Jahren zog er mit den Eltern nach Mailand. In der Metropole konnte er
sich nie einleben, da er keine Musikkollegen finden konnte und eines Tagen entschloss
er sich, die Musikakademie zu besuchen. Nach 5 Jahren Studium bekam er ein Diplom
als Elektr. Orgelspieler.
Aber
ohne Musikgruppe war es kein richtiges Leben. Mitte der 80er Jahre verbrach
Francesco die Sommerferien in Rocca Imperiale, wo er mit anderen jungen Musiker
die Gruppe “Lega speciale” gründete. Sie stellten ein grossartiges
Programm in einem Keller auf!
In jenem Dorf lebt heute noch eine fabelhafte Persönlichkeit, der Doppelgänger
von Adriano Celentano (Künstlername: Luis Celentano).
Mit ihm, der auf der Bühne eine perfekte Imitation des berühmten italienischen
Sängers darstellen konnte, war der Erfolg garantiert. Zwischen ihm und
Francesco besteht heute noch eine echte Freundschaft!
Ende
der 80er Jahre traf Francesco seine zukünftige Frau und zog wieder in die
Schweiz, wo sie mit ihren Eltern wohnte. Seine Musikaktivität begann sofort
mit der Begleitung des Jugendchors in der katholische Mission von Lenzburg (Aargau).
Gleichzeitig gründete er die Gruppe “Arcobaleno” mit welcher
es aber nicht lange dauerte, da sich kein richtiges Feeling unter den Musikern
bildete. Er entschloss sich, ein Home-Keyboard zu kaufen und nur zu Hause zu
spielen. Es sah so aus als er mit dem Publikum Schluss gemacht hätte, aber
eines Tages…
